Grundstückssuche: Wie Sie erfolgreich ein Baugrundstück suchen

Grundstückssuche: Vor dem Bau steht die Suche nach dem richtigen Baugrundstück. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie das richtige Baugrundstück finden. Wie bei vielen Fragen, helfen auch bei dieser ein paar Antworten zum eigenen Leben und zu dem, wie Sie es leben wollen, weiter. Denn das richtige Grundstück, das für alle Lebenslagen und Stile passt, gibt es nicht. Trotz allem gibt es Gründe, die für oder gegen die Lage eines Grundstücks sprechen.

Kriterien für die erfolgreiche Grundstückssuche

Ihre Lebenssituation ist der Maßstab. Je mehr Ihnen bewusst ist, worauf Sie Wert legen, was Ihnen in Ihrem Leben wichtig ist, desto besser wissen Sie, welche Eigenschaften der Platz Ihrer künftigen Immobilie bieten sollte. Im Umkehrschluss wissen Sie, welche Punkte Ihnen egal sind, denn auch diese Dinge gehören zur erfolgreichen Suche, weil sie die Phase des Suchens verkürzen und erleichtern.

Das große Seegrundstück mit Steg zum Schnäppchenpreis hilft Ihnen wenig, wenn sich der Weg zur Arbeit nicht realisieren lässt, weil er schlichtweg zu weit ist oder die nötige Infrastruktur nicht vorhanden ist.

Stellen Sie sich deshalb diese Fragen: Wie sieht Ihr Alltag heute aus und wie wird er vielleicht in zehn Jahren aussehen? Haben Sie Kinder, die jetzt noch klein sind und demnächst in den Kindergarten gehen werden? Oder steht der Schulbesuch an? Was machen Ihre Eltern? Planen Sie in nächster Zeit eine berufliche Veränderung?
Alle Fragen betreffen direkt die vorhandene Infrastruktur.

Wichtige Fragen bei der Grundstückssuche

1. Wie weit ist der Weg zur Arbeit?

Gibt es Busse oder eine passende Bahnverbindung? Oft ist eine weitere Strecke aus ländlichen Regionen schneller zurückgelegt, wenn ein Regionalexpress statt einer S-Bahn oder dem Bus in der Nähe Halt macht.

Vielleicht ist für Sie die Entfernung zur Autobahn entscheidend.

2. Gibt es Kindergärten, Kitas und Schulen, die freie Plätze anbieten können? Wie gut sind diese Einrichtungen erreichbar?

Hierzu gehört die Überlegung, ob der Weg regelmäßig zu Fuß, mit dem Rad, dem ÖPNV oder dem eigenen Auto bewerkstelligt werden soll?

3. Welche Datenverbindung gibt es vor Ort?

Jetzt wohnen Sie in der Stadt und Sie überlegen, auf dem Land oder im Umland zu bauen? Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen. Aber Achtung: Die verfügbaren Datengeschwindigkeiten für das Internet und die mobilen Netze können deutlich unter der von Ihnen gewohnten Bandbreite liegen. Einen ersten Überblick bieten hier die Netzanbieter, realistische und unabhängige Aussagen erhalten Sie von potentiellen Nachbarn.

4. Einkaufen, Ärzte und Kultur

Diese Punkte sollte jeder für sich beantworten. Wer es liebt, jedes Wochenende vom Theater oder dem Kino nach Hause zu schlendern, sollte sich reiflich überlegen, ob das Baugrundstück im Speckgürtel für ihn die richtige Wahl ist.

Darüber hinaus empfehlen wir, vor dem Kauf über das eigene Einkaufsverhalten und die Arztbesuche nachzudenken.

Sie möchten mehr über Grundstücke und den Bau Ihres Traumhauses wissen?

Sprechen Sie uns an. Wir geben Ihnen Planungssicherheit. Damit garantieren wir Ihnen einen Fertigstellungstermin. Im Klartext: Sie wissen bereits nach der Planung, wann Sie einziehen können.

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Diese Genehmigungen sollten Sie beim Hausbau kennen

Das weite Feld der erforderlichen Genehmigungen, die Bauherren kennen müssen verdeutlicht, dass es gut ist, einen Profi an seiner Seite zu wissen. Denn nicht jeder darf die geforderten Vorlagen einreichen.

Genehmigungen, die Bauherren kennen müssen

Als Bauherr oder Baudame steht Ihnen das Team von SACHSENHAUS® Leipzig nicht nur mit seiner bautechnischen Kompetenz zur Seite. Wir begleiten unsere Bauher- ren-Familien auch bei allen behördlichen Belangen. Dazu gehören selbstredend alle erforderlichen Genehmigungen, die vor dem Bau, also mit dem Bauantrag gefordert werden. Unsere Erfahrung mit den den Ansprechpartnern der einzelnen Behörden in Sachsen hilft Ihnen dabei.

Überblick über erforderliche Genehmigungen

Wir bieten einen kurzen Überblick über erforderliche Genehmigungen baulicher und technischer Anlagen. Der Bauantrag muss bei der zuständigen unteren Bauaufsichtsbehörde (Stadt oder Landkreis je nach Zuständigkeit) eingereicht werden.

Prinzipiell sind die Unterlagen zum Bauvorhaben einzureichen, die für eine vollständige Beurteilung durch die Bauaufsichtsbehörden und weiterer Behörden notwendig sind. Neben dem Bauherren muss ein Bauvorlageberechtigter Architekt oder Ingenieur alle dazuge- hörigen Bauvorlagen unterzeichnen.

Es ist zwar so, dass der Bauherr die Unterlagen unterzeichnet und damit auch geprüft haben sollte. Trotzdem unterstellen weder der Gesetzgeber noch die ausführende Behörde demjenigen Fachkenntnis, der eine Haus bauen lassen möchte. Diese Verantwortung obliegt dem Profi.

Mit anderen Worten, schuldet der Bauvorlageberechtigte dem Bauherren die genehmigungsfähige Planung. Das heißt, er haftet für nicht beach- tete Bauvorschriften und hat entsprechend nachzubessern, wenn die Genehmigung von den Behörden versagt wird.

Die wichtigsten einzureichenden Bauvorlagen

  • Baubeschreibung
  • Bauzeichnungen (Grundrisse, Ansicht, Schnitte)
  • Standsicherheitsnachweis (Statik), Brandschutznachweis und andere bautechnische Nachweise
  • Bei bestimmten Vorhaben: Erklärung des qualifizierten Tragwerksplaners, ob der Standsicherheits- und Brandschutznachweis durch einen Prüfingenieur geprüft werden muss.
  • Lageplan und Auszug der Liegenschaftskarte, Auflistung der Nachbarn sowie deren Unterschriften, schriftlicher Teil zum Lageplan (gibt z.B. Auskunft, ob ein Bebauungsplan vorliegt).
  • Angaben über Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen einschließlich eines Leitungsplanes auf dem Grundstück >Angaben zur Energieversorgung >Stellungnahmen der öffentlichen Träger (v.a. Gas-, Strom-, Wasser-, Abwasserversorger)
  • Erhebungsbogen des Statistischen Landesamtes (für statistische Zwecke zum geplanten Vorhaben)

Erst die Baugenehmigung, dann der Bagger

Ganz wichtig ist die Reihenfolge, nicht nur beim Bauen. Um Strafen und Verbote zu umgehen und einen reibungslosen und sicheren Bau zu gewährleisten, darf erst nach schriftlicher Erteilung der Baugenehmigung mit dem Bau begonnen werden. Anders ausgedrückt: Erst kommt die Baugenehmigung, dann der Bagger.

Sie haben Fragen oder möchten Ihr eigenes Haus bauen? Dann sprechen Sie uns an. Vereinbaren Sie schon frühzeitig ein Beratungsgespräch. Für Sie als Kunden sind diese Beratungen übrigens kostenfrei.

Bauen mit Sachverstand und praktischen Antworten. Fragen Sie das Team von SACHSENHAUS® Leipzig nach einer intelligenten Lösung für Ihr eigenes Haus.

Mehr zu Genehmigungen beim Hausbau

Weiterführende Informationen gibt das Sächsische Staatsministerium des Innern auf diesen Seiten:

https://amt24.sachsen.de/web/guest/lebenslage/- /lebenslage/Bauen+und+Wohnen-5000655-lebenslage-0

Die sächsische Bauordnung weißt alle Details noch einmal ganz genau aus:

http://www.boris.sachsen.de/BauO_01_04_0200a.pdf

Hausbau: Nachhaltig und umweltfreundlich bauen

Nachhaltiges und umweltschonendes Bauen kann viel günstiger sein, als es viele Bauherren erwarten. Das Nachdenken darüber wie, womit und wo gebaut wird, setzt aber deutlich früher ein, als viele Bauherren-Familien das erwarten.

Wer über nachhaltiges und umweltschonendes Bauen nachdenkt, der ist schnell bei der Wahl des Baumaterials und dem Energiebedarf des neuen Hauses. Dass umweltschonendes und nachhaltiges Bauen viel früher beginnt und weit mehr Punkte umfasst, erklärt Ihnen das Team von SACHSENHAUS® Leipzig in diesem Beitrag.

Umweltschonendes und nachhaltiges Bauen

Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über die Folgen ihres Handelns für die Umwelt und die Natur. Immer indirekter und undurchschaubarer sind die Auswirkungen der eigenen Entscheidungen in Zeiten der Globalisierung. Das Motto: »Global denken und lokal handeln« gilt als Orientierung für ein nachhaltiges Handeln, auch beim Bauen.

Wir erklären, dass Nachhaltigkeit und umweltschonendes Bauen bereits mit der Planung beginnt. Es ist nämlich keineswegs so, dass Dreifachverglasung, gute Dämmung im Dachbereich und eine ökologische Energiegewinnung die einzigen Entscheidungen sind, die bauende Familien zu treffen haben.

Standortfindung und Flächeninanspruchnahme

Schon das Baugrundstück beeinflusst die Umweltverträglichkeit und damit ist nicht nur die Ausrichtung der Immobilie gemeint, um möglichst viel Sonnenlicht zur Beleuchtung und Sonnenwärme zum natürlichen Heizen einzufangen.

Ein ressourcenschonender Umgang beim Bau bedeutet auch, möglichst wenig Fläche zu verbrauchen. Zu den Zielstellungen einer umweltbewussten Standortfindung gehört auch, nach flächensparenden Lösungen suchen. Dazu gehören eine kompakte Bauweise und die Vermeidung überflüssiger Verkehrswege, was sich wiederum positiv durch eine geringere Bodenversiegelung auswirkt.

Der Flächenverlust des natürlichen Lebensraumes von Flora und Fauna als auch deren Beeinträchtigung durch erhöhtes Verkehrsaufkommen und damit verbundene Emissionen, Lärm und Energieverbrauch sollten gering gehalten werden.

Alternativen zu Neuerschließungen sind Flächenrecycling von Brachland oder ungenutzten Industrie- und Gewerbegebieten. Bei der Hausplanung sollten versiegelte und bebaute Flächen kleingehalten sowie Bauwerksbegrünungen eingesetzt werden.

Umweltverträgliche Baustoffe und Bauteile

Bei nachhaltiger Bauweise werden Baustoffe verwendet, deren Rohstoffgewinnung und Nutzung umweltverträglich sind und die einfach entsorgt werden können, idealerweise sogar biologisch abbaubar sind. Nach Möglichkeit sollten sie ohne großen Energie- und Transportaufwand hergestellt und regional beschafft werden.

Baustoffe, die schädliche Effekte auf die Umwelt und den Menschen haben, werden im nachhaltigen Bauen vermieden oder stark reduziert.

Infos zu Baumaterial sowie über Bau- und Transportprozesse

Weitere Infos finden Interessierte in der Baustoffdatenbank unter der Bezeichnung „ÖKOBAUDAT“. Sie wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unter www.oekobaudat.de veröffentlicht. Dort werden Baumaterialien sowie Bau- und Transportprozesse hinsichtlich ihrer ökologischen Wirkungen beschrieben.

Was kostet ein Baugrundstück?

Neben dem eigentlichen Grundstückspreis fallen Nebenkosten an. Dazu gehört die Grunderwerbssteuer. Sie wird von den Bundesländern geregelt und beträgt bis zu 6,5 Prozent.

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Grundstückskauf: Diese Regelungen sollten Sie zum Planungsrecht beachten

Wir geben Tipps zu grundsätzlichen Fragen, die Bauherren vor dem Kauf eines Grundstücks beantworten müssen.

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