Bebauungsplan – Alle Infos die Sie brauchen

Der Bebauungsplan regelt, auf welche Art und Weise in einem bestimmten Gebiet gebaut werden darf. Als Bauherrin oder Bauherr sollten Sie sich unbedingt vor dem Grundstückskauf über die Vorschriften in dem entsprechenden Wohngebiet erkundigen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie den Bebauungsplan interpretieren können und was sich hinter den ganzen Abkürzungen verbirgt. Damit wissen Sie auch schon vor dem Grundstückskauf, ob Ihre Vorstellungen auf dem Baugrundstück umsetzbar sind. Manchmal werden Ihnen hier durch die Bebauungspläne Grenzen gesetzt.

Wofür sind Bebauungspläne? Was regeln sie?

Die Kommunen entwickeln aus bestehenden Flächennutzungsplänen die Bebauungspläne. Diese solle der Steuerung des städtebaulichen Entwicklung und der Ordnung des Gemeindegebietes dienen. Damit soll ein einheitlicher Stil der Siedlung gewahrt und verhindert werden, dass zu viele verschiedene Bauformen das Siedlungsbild verändern. Darüber hinaus geht es auch um den Schutz von Eigeninteressen. Beispielsweise könnten mehrstöckige Häuser umliegende Grundstücke überschatten. Jede Kommune legt hierbei die Details der Vorschriften unterschiedlich aus. In manchen Plänen werden auch Farben der Dacheindeckung oder die Fassadengestaltung vorgeschrieben.

So können Sie den Bebauungsplan einsehen

Wenn Sie an einem Grundstück interessiert sind, können Sie den Bebauungsplan beim Bauordnungsamt, beim Stadtplanungsamt, der Gemeindeverwaltung oder auch online einsehen. Der Bebauungsplan besteht aus einem beschriebenen Textteil und einem oder mehreren Plänen, in denen Festlegungen grafisch dargestellt werden. Bevor Sie einen Grundstückskauf tätigen, sollten Sie auf jeden Fall einen Blick in den Bebauungsplan werfen, da nur selten Ausnahmen von Gemeinden genehmigt werden.

Was steht in einem Bebauungsplan?

Durch das Baugesetzbuch § 9 BauGB wird geregelt, welche Inhalte Teil des Bebauungsplans sind. Damit Sie den Plan lesen können, sollten Ihnen zwei Verordnungen bekannt sein.

Planzeichenverordnung (PlanZV): Hier werden die verwendeten Signaturen, Farben und Linien erklärt.

Baunutzungsverordnung (BauNVO): Hier ist festgelegt, welche Nutzungen zugelassen werden können und wie die Regelungen zu Bauweise, Abstandsflächen, etc. zu interpretieren sind.
Folgende Vorschriften finden Sie in der Regel in einem Bebauungsplan:

Abstandsflächen
In der Landesbauordnung wird vorgeschrieben, dass Gebäude einen Mindestabstand zum Nachbargrundstück einhalten müssen. Diese Regelungen sind in jedem Bundesland verschieden.

Bauweise
Grundsätzlich gibt es zwei Bauweisen, die Sie beachten müssen:
1. Die “offene Bauweise” und 2. die “geschlossene Bauweise”.
Bei der offenen Bauweise müssen Häuser einzeln stehen. Dies betrifft auch Doppel- oder Reihenhäuser mit einer Länge von bis zu 50 Metern. Bei der geschlossenen Bauweise müssen Häuser an der Grundstücksgrenze, Haus an Haus gebaut werden.

Art der baulichen Nutzung
Die Art der baulichen Nutzung legt fest, ob es sich um ein reines Wohngebiet oder ein Mischgebiet handelt, bei dem auch gewerbliche Flächen Bestandteil der Gebietsstruktur sind. Dafür liegt dem Plan eine Nutzungsschablone bei oder ist auf ihm direkt vermerkt.

Die Arten werden wie folgt abgekürzt:
WS – Kleinsiedlungsgebiet mit Kleinsiedlungen oder Wohngebäuden mit Nutzgärten
WR – Reines Wohngebiet bei dem ausschließlich Wohnraum erlaubt ist
WA – Allgemeines Wohngebiet, in dem vorwiegend Wohnräume erlaubt sind
WB – Besonderes Wohngebiet in dem vorwiegend Wohnräume bestehen, jedoch auch mit dem Wohnen vereinbare Gewerbebetriebe anliegen
MD – Dorfgebiet mit Landwirtschaftlichen Betrieben, Wohnen und nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe
MI – Mischgebiet bei dem Wohnen und Gewerbebetriebe, die das Wohnen nicht wesentlich stören erlaubt sind
MK – Kerngebiete bei denen vorwiegend Handelsbetriebe, zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, Verwaltung und Kultur vorhanden sind
GE – Gewerbegebiet bei denen vorwiegend nicht erheblich belästigende Gewerbebetriebe vorhanden sind
GI – Industriegebiet in dem ausschließlich Gewerbebetriebe und vorwiegend in anderen Baugebieten unzulässige Betriebe vorhanden sind

Maß der baulichen Nutzung
Hier finden Sie die Grundflächenzahl, die Anzahl der Vollgeschosse, die Gebäudehöhe, Geschossflächenzahl und die maximale Anzahl von Wohnungen je Gebäude. Die Grundflächenzahl, kurz GRZ, gibt an, welcher Anteil des Grundstücks bebaut werden darf. Eine GRZ von 0,3 bedeutet, dass auf einem 1000 Quadratmeter großen Grundstück maximal 300 Quadratmeter überbaut und versiegelt werden dürfen. Die Geschossflächenzahl, im Plan gekürzt mit GFZ bezeichnet, beschreibt das Verhältnis der Geschossfläche zur Grundstücksfläche.

Baulinien, Baugrenzen und Baufenster
Diese legen fest, in welchem Bereich und in welcher Richtung Sie bauen können. Innerhalb des Baufensters müssen Sie Ihr Haus errichten. Bei dem Bau darf die Baugrenze nicht überschritten werden und an der Baulinie muss zwingend gebaut werden.

Dachvorgaben
In den Bebauungsplänen können ebenfalls die Ausrichtung des Dachfirstes, Dachneigung und das Material der Dacheindeckung vorgegeben werden.

Folgende Angaben können hier bestimmt werden:
• Firsthöhe, kurz FH
• Traufhöhe, kurz TH
• Dachneigung, kurz DN

Baulast
Hierunter fallen beispielsweise die Zugangsrechte Ihrer zukünftigen Nachbarn, die das Grundstück überqueren müssen, um zu ihrem Haus zu gelangen. Dies wird auch Geh-, Fahr- und Leitungsrecht genannt. Sie sollten daher einen Blick auf das Baulastenverzeichnis werfen, da nur hier vermerkt wird, ob Ihr zukünftiger Nachbar eventuell Wegrechte hat.

Fazit

Sie haben nun einen Einblick in Bebauungspläne bekommen. Wichtig ist, dass Sie diesen unbedingt vor einem Grundstückskauf sichten und so böse Überraschungen vermeiden. Gerne helfen wir Ihnen weiter, wenn Fragen bei der Einsicht in den Bebauungsplan bei Ihnen aufkommen.

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Wissenswert für private Bauherren (Zeitungsartikel)

Lesezeit: 9 Minuten Wir informieren über aktuelle Programme, Förderungen und Zuschüsse für private Baueherren. Lesen Sie hier interesante Zeitungsartikel.

Finanzierung von Immobilien oder wer hat denn so viel Geld?

Lesedauer: 3 Minuten

Die Finanzierung Ihrer Immobilie ist die vielleicht wichtigste Frage der Planung. Sie ist quasi die Pflicht, die den wenigsten wirklich Freude bereitet, auch wenn sich die Finanzierung in einer Niedrigzinsphase sehr viel positiver gestalten lässt, als wenn die Zinsen höher ausfallen. Aber Vorsicht, die meisten Finanzierungspläne laufen über 20, 30 oder mehr Jahre. Und wo die Zinsen dann stehen, weiß heute kein Mensch. Deshalb sollten Sie auch in diesen Zeiten des billigen Geldes nicht unvorsichtig sein. Handeln Sie vorausschauend und hören Sie auf jene, die sich mit so etwas auskennen.

Am Anfang steht die Frage: Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Irgendwo müssen wir anfangen, also tasten wir uns an das Thema der Hausfinanzierung heran. Überspringen sollten Sie dieses Kapitel nur, wenn Sie Grundstück, Haus, Nebenkosten und Ihren Alltag aus der eigenen Tasche bezahlen können. Alle anderen Bauherren sollten unbedingt weiterlesen. 

Mit welchen Kosten muss ich beim Hausbau rechnen?

Vor der Finanzierung von Immobilien stellt sich die Frage nach den Kosten.
Was kostet eine Immobilie? Das lässt sich leider nicht pauschal sagen. Je nach Ausstattung kann der Preis stark variieren. Am besten sprechen Sie darüber mit Ihrer Baufirma. Experten empfehlen darüber hinaus, dass bauwillige Familien 20 Prozent der Gesamtkosten aus ihrem Eigenkapital einbringen. Leisten Sie mehr als diese empfohlenen 20 Prozent, wird der Bau für Sie günstiger, denn die Kosten für Kredite sinken. 

Bargeldreserven für den Bau

Denken Sie schon vor Ihrem Finanzierungsplan daran, dass Sie beim Hausbau diverse Nebenkosten zügig begleichen müssen. Diese Nebenkosten sind auch der Grund, weshalb Banken und Finanzierer von einer 110-Prozent-Finanzierung sprechen, wenn Sie kein Eigenkapital einbringen. Die Nebenkosten sind der Betrag, der über die 100 Prozent von Grund und Haus hinausgeht. 

Finanzierung von Immobilien: Wer hat so viel Geld?

Fast alle Eigenheime werden in Deutschland kreditfinanziert. Weil der Staat die Eigenheimquote erhöhen möchte, fördert er Bauvorhaben mit günstigen Krediten zum Beispiel über die KfW. Mehr über die Kreditfinanzierung durch die KFW-Bank finden Sie hier.
Allerdings sind die Zinsen aktuell so gering, dass auch der freie Markt günstige Angebote für Bauherrinnen/Bauherren bietet. Versicherungen, Bausparkassen und Banken bieten Kredite, Darlehen oder Zuschüsse an, mit denen Sie den Finanzierungsbedarf in Ergänzung zum Eigenkapital decken können. 

Typisch deutsch ist zudem der Bausparvertrag. Falls Sie diesen abgeschlossen haben, lässt er sich gut in die Baufinanzierung einbinden.
Abhängig von Ihrem Einkommen, können Sie zudem eine Wohnungsbauprämie beim Staat beantragen.
So viel sei schon mal verraten: Die Förderbedingungen sind seit Juli 2021 deutlich verbessert worden. Informationen erhalten Sie hier.
Bei so vielen Möglichkeiten ist es nicht einfach, die besten Kombinationen zu finden. Empfehlen würden wir Ihnen die Konsultation eines Baufinanzierungsexperten, der Sie berät, welche Finanzierung für Sie und entsprechend Ihren Bedürfnissen die Richtige ist.

Fragen Sie Ihre Hausbank, dort kennt man Sie

Um eines gleich vorwegzunehmen: Nur weil Sie sich lange kennen, heißt das nicht, dass die Mitarbeiter frei nach Ihrer Sympathie handeln können. Prüfen sie also auch die Angebote Ihrer Hausbank genau.

Fragen Sie unabhängige Finanzierer

Wenn der unabhängige Finanzierungsberater auf einen Pool mit mehreren Anbietern zurückgreifen kann, dann kann das Angebot für Sie in Ihrer Region durchaus besser sein, als das Ihrer Hausbank.

Die Erfahrung ungezählter Bauvorhaben hat gezeigt, dass regionale Anbieter, die bei ihnen persönlich vorstellig werden, Vorteile bieten. 

Was Sie bei einer Hausfinanzierung wissen müssen

Die Tilgung sollte hoch sein. Je mehr Sie tilgen, desto schneller zahlen Sie Ihre Hypothek zurück. Generell sollten Sie, insbesondere in einer Niedrigzinsphase und sofern möglich, eine höhere Anfangstilgung als 1 % einplanen. Wenn Sie das 40. Lebensjahr überschritten haben, sollte die Anfangstilgung mindestens 3 %, ab 45 Jahren 4 % betragen.

Der Effektivzins ist wichtig. Achten Sie beim Hypothekendarlehen weniger auf den Sollzins, früher nannte man das den Nominalzins, als vielmehr auf den Effektivzins). In diesen sind Faktoren eingerechnet, die trotz gleichbleibendem Sollzins das Darlehen verteuern können.

Noch mehr Infos zur Finanzierung von Immobilien

Hier finden Sie weitere unabhängige Informationen zu Immobilienfinanzierung:

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/bau-und-immobilienfinanzierung/immobilienfinanzierung-haeufige-fragen-und-antworten-6992 

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Keller bauen, ja oder nein?

Lesedauer: 3 Minuten

Warum es lohnenswert ist, sich vor der konkreten Planung schon Gedanken zum eigenen Keller zu machen: Diese Frage beantworten wir in unserem Beitrag: Keller bauen, ja oder nein?

Lohnt sich ein Keller beim Hausbau?

Mehr Platz versus mehr Kosten, das ist der Hauptvorteil gegenüber dem größten Nachteil. Diese Kosten sind es, die sich auch in Deutschland an der Landkarte ablesen lassen. Dort, wo Grundstücke besonders teuer sind, bauen die Menschen Keller. Aber es gibt noch ein paar Details, die durchaus auch in die Planung einfließen sollten. 

Welche Vorteile bietet ein Keller?

Zu den Vorteilen eines Kellers zählt der Raumgewinn. Wer jetzt sagt, dass er einen großen Spitzboden hat und der viel günstiger ist, sollte zwei Dinge berücksichtigen: 

 

1. Ich plane einen Dachboden, der bietet Stauraum.

Der Spitzboden ist nicht ohne Weiteres mit einem Keller zu vergleichen, er bietet meist zwei erhebliche Unterschiede zu einem Keller. 

Viele Spitzböden sind Kriechböden. Soll heißen, Sie können nicht aufrecht stehen. Auch wenn die Höhe über der oberen Etage beträchtlich wirkt, reicht der Raum bei vielen Häusern nicht zum Stehen, denn zwischen dem äußerlich sichtbaren Dach und der letzten bewohnten Etage finden Sie die raumgreifende Dämmung, die Pfetten und die Sparren oder kurz die nicht eben schlanke Dachkonstruktion. Dass diese soviel Platz beansprucht, ist notwendig, denn Wind und Schneelasten zerren daran. Nur entsprechend starke Konstruktionen garantieren hier, dass Sie und Ihre Familie auch in der nächsten Generation noch ein verlässliches Dach auf dem Haus haben. 

 

2. Der Spitzboden ist bei modernen Häusern nicht gedämmt. Isoliert wird die Decke der letzten bewohnten Etage. Damit sinkt die Temperatur des Spitzbodens im Winter auf die Lufttemperatur draußen. Im zurückliegenden Winter lag sie phasenweise deutlich unter -10 Grad. 

Im Sommer steigt sie nicht auf die Außentemperatur. Sie wandert bis weit darüber hinaus. Weshalb das eine Rolle spielt? Wenn sie hochwertiges Material, wie Skischuhe, Wanderschuhe oder Zelte aus hochwertigen Kunststoffen auf dem Dachboden lagern, halbiert sich deren Lebenserwartung. Moderne Materialmixe dieser und anderer liebgewonnener Utensilien sind nicht auf solche Temperaturschwankungen ausgelegt. In einem Keller liegen die Temperaturen in einem gleichbleibenden Bereich und schonen, das, was Ihnen lieb geworden ist und was Sie erst im nächsten Urlaub wieder benötigen. 

 

Lebensmittel im Keller einlagern

Moderne Häuser sind energiesparend konzipiert. Damit sie genau das sind, müssen sie dicht sein. Es sind also die meisten Zimmer relativ gleich warm. Die kalte Speisekammer hinter der Küche stammt aus einer anderen Zeit. Heutzutage ist eine Vorratshaltung von Lebensmitteln aufgrund des vielfältigen Angebotes der Supermärkte eher weniger üblich.

 

Was kostet ein Keller?

Viel. Das ist der Hauptnachteil eines Kellers. Und zu diesem Betrag, den ein Keller kostet, kommt möglicherweise noch etwas hinzu, nämlich dann, wenn Sie einen dichten Keller benötigen, weil Sie einen hohen Grundwasserspiegel haben. In diesem Fall sprechen wir von einer weißen Wanne. Das ist eine dichte Kellerkonstruktion, die das Bauwerk vor dem Eindringen des Grundwassers sowie vor stauenden Schichtenwassers schützt. 


Weiße Wanne für den Keller

Bei dieser Bauweise wird der Keller aus wasserundurchlässigem Beton („WU-Beton“) errichtet. Da die Errichtung in der Regel mehrschalig erfolgt, ist das Risiko einer Undichtheit nahezu ausgeschlossen. 

 

Grundwasserstand

Falls der Geologe einen hohen Grundwasserstand bescheinigt, ist die Errichtung eines WU-Kellers selbstverständlich trotzdem möglich, jedoch müssen hierbei noch zusätzliche Kosten für wasserdichte Fenster oder Kellerlichtschächte berücksichtigt werden. Ebenso sollten hier Kosten für die Wasserhaltung während der Bauzeit einkalkuliert werden. 


Weitere mögliche Zusatzkosten beim Kellerbau

Je nachdem, ob sich der Aushub zur Wiederverfüllung eignet, müssten hier Kosten für geeignetes Verfüllmaterial sowie Abfuhr und Deponiekosten für nicht wiederverwendungsfähigen Aushub berücksichtigt werden. 

 

Fazit

Die Errichtung des Kellers hängt von verschiedenen Faktoren ab. In erster Linie sollte sich der Bauherr fragen, wie die Räume im Keller genutzt werden sollen.  Im zweiten Schritt dann ist eine Überprüfung des Gesamtbudgets sicherlich unerlässlich. 

 

Sie möchten weitere Informationen und Denkanstöße zum Thema Kellerbauen ja oder nein? Dann haben wir hier eine gute Adresse zum Weiterlesen: 

https://www.haus.de/bauen/entscheidung-keller-bauen-ja-oder-nein

 

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Grundsteuerreform: Wird es für Eigenheimbesitzer in Zukunft teuer?

Lesedauer: 3 Minuten

Was sollte ich als Bauherr über die Grundsteuerreform wissen? Was ist überhaupt die Grundsteuer und wurde diese nicht schon beim Kauf abgeführt? Und für welche Grundsteuer entscheidet sich Sachsen?

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Fehler, die Sie beim Vertrag vermeiden sollten

Lesedauer: 2 Minuten

Wir warnen Sie vor Fehlern, die Sie beim Vertrag rund um den Hausbau und den Grundstückskauf vermeiden sollten. Für die meisten Menschen ist der Werksvertrag, also der Vertrag, mit dem Sie den Bau Ihres Hauses in Auftrag geben, neben dem Grundstücksvertrag, also dem Vertrag mit dem Sie Ihr Grundstück für das Haus kaufen, der größte und umfangreichste Vertrag ihres Lebens. Nie wieder und noch niemals zuvor haben die meisten Bauherren-Familien einen Vertrag über so eine große Summe Geld unterschrieben. Das kann zu zwei Reaktionen führen.

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Immobilienrecht: Grundstück kaufen – diese Gefahren sollten Sie vermeiden

Lesedauer: 2 Minuten

Das Immobilienrecht ist für die meisten Familien, die sich entschließen, ihr eigenes Haus zu bauen, Neuland. Deshalb erläutern wir ein paar Entscheidungen zum Kauf von Grundstücken und dem Bau des eigenen Hauses. Gleichzeitig benennen wir Gefahren, die es bei der Finanzierung, der Planung und dem Grundstückskauf zu vermeiden gilt. Vermeiden Sie Fallen und sparen Sie nicht an der falschen Stelle, denn viele Ausgaben sind gering, im Verhältnis zu dem Ärger, den Sie mit einem vermeintlichen teureren Weg gehen. Das schöne an unseren Tipps zu Ihrer Finanzierung, der Planung und dem Grundstückskauf: Sie können alles selbst entscheiden.

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Was bedeuten Vollstreckungsunterwerfung und die Zweckerklärung?

Lesedauer: 2 Minuten

Wer ein Haus baut, nimmt fast immer einen Kredit zur Finanzierung von Grundstück und Haus auf. Damit verbunden ist die Grundschuld. Sie bietet der Bank die Sicherheit, die sie verlangt, sollten die Rückzahlungen dieses Kredites ausfallen. Mehr über die Details der Grundschuld erfahren Sie hier.

In diesem Beitrag beantworten wir die Fragen: Was bedeuten Vollstreckungsunterwerfung? Und was steckt hinter der Zweckerklärung? Beide Begriffe spielen im Zusammenhang der Grundschuld eine wichtige Rolle. Und auch, wenn dieses Thema die unangenehmen Seiten der Finanzierung streift, sollten es Häuslebauer unbedingt vor der Unterschrift unter einen Darlehensvertrag gelesen haben. Denn die meisten könnte es zumindest theoretisch betreffen.

 

Was ist die Vollstreckungsunterwerfung?

Wird eine Grundschuld bestellt, passiert das, wenn Sie einen Darlehensvertrag unterschreiben. Im gleichen Zug räumen Sie üblicherweise der Bank, der Versicherung oder der Bausparkasse eine Grundschuld zur Absicherung des Vertrags ein. Mit diesen Grundschuldbestellungsurkunden sind meist zwei Vollstreckungsunterwerfungen verbunden. Mit der einen unterwerfen Sie sich als Eigentümer dinglich, mit der anderen persönlich der Forderung des Kreditgebers. Dinglich bedeutet in diesem Fall, dass die Bank, sollte der Kredit nicht zurückgezahlt werden, auf die Immobilie zugreifen darf und diese veräußern kann, um an ihr Geld zu kommen. Persönlich meint, dass die Bank auf Ihr persönliches Vermögen zugreifen darf. Diese zweite Vollstreckungsunterwerfung dient dazu, dass die Bank schneller an das Geld kommt, welches Sie Ihnen geliehen hat. Denn ein Versteigerungsverfahren, das üblicherweise für die dinglichen Verfahren genutzt wird, dauert lange.

 

Warum gibt es die Vollstreckungsunterwerfung?

Würde die Bank auf eine Vollstreckungsunterwerfung verzichten, kostete sie das sehr viel Zeit. In dem Fall, dass ein Kredit nicht zurückgezahlt wird, greift für die Bank die Vollstreckungsunterwerfung. Hat sie diese nicht verlangt, muss sie ein langwieriges und teures Gerichtsverfahren anstrengen, um einen so genannten Vollstreckungstitel zu erwirken. Diesen benötigt der Kreditgeber, wenn Vollstreckungsmaßnahmen, wie Pfändungen oder Versteigerungen anstehen.

 

Was passiert, wenn ein Kredit ausfällt?

Sollte ein Kredit ausfallen, kann das Grundschuldkapital nicht sofort fällig gestellt werden. Die Bank muss dem Kreditnehmer erst kündigen. Diese Frist beträgt in den meisten Fällen sechs Monate, wenn keine längeren Fristen vereinbart wurden.

Sollte ein Kreditnehmer einen Kredit nicht wie vorgesehen bedienen können, empfiehlt sich immer der unverzügliche Kontakt zum Kreditgeber. Denn bei allen folgenden Schritten wird immer das Verhalten des Kreditnehmers zugrunde gelegt. Und alle beteiligten sind an einer Lösung interessiert. Suchen Sie also im Falle des Falles immer unverzüglich das Gespräch mit Ihrer Bank.

 

Was ist eine Zweckerklärung?

Die Frage, was eine Zweckerklärung ist, hängt direkt mit der Tatsache zusammen, dass die Grundschuld mehrfach vergeben und eingesetzt werden kann. Die Grundschuld und das persönliche Schuldversprechen können mehrmals gegeben werden. Damit kann der Grundschuldbestellungsurkunde fast nie direkt entnommen werden, für welchen Zweck die Grundschuld eingesetzt ist, welche Verbindlichkeit sie gerade absichert. Um diese Frage zu beantworten gibt es die Zweckerklärung. Diese Zweckerklärung wird auch Sicherungsabrede genannt. Darin wird erklärt, welche Verbindlichkeiten der Eigentümer und der Darlehnsnehmer, mit welchen Sicherheiten und in welcher Höhe absichert.

 

Sie möchten wissen, wie es mit Ihrem Traumhaus weitergehen kann?

Sprechen Sie uns an. Wir geben Ihnen Planungssicherheit. Damit garantieren wir Ihnen einen Fertigstellungstermin. Im Klartext: Sie wissen bereits nach der Planung, wann Sie einziehen können. Hier erreichen Sie uns.

 

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Wo kann ich beim Bau eines Hauses sparen, ohne die Qualität zu vermindern? – Teil 1

Lesedauer: 2 Minuten

Wo kann ich beim Bau eines Hauses sparen, ohne die Qualität zu vermindern? Wir lieben es als Verbraucher, wenn wir viel für unser Geld erhalten. Warum sollte das beim Hausbau anders sein? Ist es nicht. Nun ist ein Haus kein Konsumartikel, der in der nächsten Saison gegen ein neueres Produkt in einer anderen Farbe getauscht wird.

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Wo kann ich beim Bau eines Hauses sparen, ohne die Qualität zu vermindern? – Teil 2

Lesedauer: 2 Minuten

Das Team von SACHSENHAUS® Leipzig hat sich für Sie auf die Suchen nach Einsparmöglichleiten gemacht. Wie können Sie beim Hausbau sparen, ohne auf Qualität beim Hausbau und auf Ihre eigene Lebensqualität zu verzichten?

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